Mut und Schande

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Mut und Schande

wolfgang-daubenberger.de
Veröffentlicht von #wolfgang daubenberger in GESELLSCHAFT · 8 Oktober 2021
Tags: Pandemie
Dieser Tage hatte ich zum ersten Mal im Leben das Bedürfnis, mich mit dem Schicksal meiner Geburtsstadt Pforzheim bei und nach Kriegsende auseinander zu setzen.

Pforzheim bzw. die Zivilbevölkerung der Stadt wurde in den letzten Kriegstagen von einer englischen Fliegerstaffel am 23.02.1945 zerbombt (LINK).

In 22 Minuten starben ca. 18.000 von ca. 80.000 Einwohnern bei diesem Luftangriff unter schrecklichsten Bedingungen. Keine andere Stadt des deutschen Reiches hatte mehr Opfer zu beklagen.
In der engbebauten Altstadt entwickelte sich ein gewaltiger Feuersturm durch den Abwurf spezieller Spreng- und Brandbomben, der ca. 98 % des Stadtgebiets zerstört hat.

Die Menschen erstickten oder verbrannten in den Luftschutzkellern, so stark wüteten die Feuer.
In Relation zur Einwohnerzahl forderte dieser Luftangriff die höchste Opferzahl im Bombenkrieg gegen das Deutsche Reich.

Die wenigen vorhandenen Zeitdokumente beweisen das Leid aber auch Stärke der Übriggebliebenen. Das Mahnmal dieses Angriffs ist noch heute sichtbar: ein riesiger Trümmerberg, der ca. 170 Meter die Innenstadt überragt und ich erinnere mich, dass man damals schon mutmasste, dass auch zahlreiche Opfer unter den Trümmern gleich mit weggeräumt wurden und ihren Ruheplatz im Berg fanden.

Ganze Familien "verschwanden" dadurch und Kinder verloren ihre Eltern. Man hatte sie noch ins Umland aus Sorge gebracht und das rettete ihr Leben, machte sie aber zu Waisen und schlug tiefe Wunden in viele Pforzheimer Familien.
Es dauerte Jahrzehnte, die Bilder dieses barbarischen Aktes optisch verschwinden zu lassen und es hat die einst schmucke Stadt notgedrungen komplett verändert und die 2000 Jahre alte Geschichte kann man heute nur noch nachlesen. Obwohl ich selbst keine Opfer in meiner Familie bei diesem Angriff zu beklagen hatte, habe ich mir nun angesehen, was Augenzeugen berichteten bevor auch diese Geschichten verschwinden.

Die wundersame gesellschaftliche Heilung hat bereits kurz nach Kriegsende begonnen, die Überlebenden kämpften weiter und in nur 2 Jahren hatte die Stadt bereits wieder so etwas wie ein Stück Leben zurückgewonnen. Dies war denjenigen zu verdanken, die nicht verweifelten und Hand anlegten. Die selbst unter diesen widrigsten Bedingungen noch an das Leben und die Zukunft glaubten und sie für ihre Kinder und die Überlebenden wieder aufbauten.

Heute, nach ca. 70 Jahren, zerbomben wir wieder unsere Gesellschaft.
Die Politik als Spiegelbild unserer derzeitigen Gesellschaft wählt freiwillig ihren "Untergang" im Namen einer noch immer nicht bewiesenen Pandemie. Ein breiter Teil der Zivilgesellschaft ergibt sich ohne zu Murren in die geistige Gefangenschaft durch skrupelllose Politiker und Geschäftemacher und alle beklatschen die permanente Unfreiheit als den Aufbruch ins Neue.

Was hätten wohl seinerzeit die Überlebenden der deutschen Bombennächte zur unserer heutigen Situation gesagt? Wofür sind Menschen damals gestorben oder haben überlebt? Damit die überflussverwöhnten Nachfahren sich ins Boxhorn jagen lassen und auf das Leben freiwillig verzichten? Dass sie sich irgendeinem obskuren System andienen, dass ihre Existenz kontrollieren will? Was für eine tiefe Schande nehmen wir auf uns angesichts unserer Vorfahren, die uns diese Welt aufgebaut haben.

Wie geht es (wahrscheinlich) weiter?
Weitere Einschränkungen und sogar direkte (Berufs-)Verbote werden folgen, die Verarmung des Mittelstandes, das Ausmerzen systemkritischer Gegner unweigerlich unter fadenscheinigen Argumenten wird vorangetrieben.
Der Ausbeutung der menschlichen und finanziellen Ressourcen durch Gesetze und Strukturen folgt das allmähliche Abgleiten in eine Verzweiflung bzw. Ohnmacht der Massen mit dem Ziel der unbedingten Unterwerfung an oder in die gelenkte Meinung.

Dafür werden wir noch erleben, wie sich die EU am Ende als Heilsbringer unter der Bedingung des Wegfalls der nationalen Souverenitäten finanziell öffnet und damit Besitz und Verfügungsgewalt über Alles und Jedes erhält.
Ach ja: COVID war und ist nach wie vor ein Vehikel für die menschenverachtende Politik, keine wirkliche Gefahr für die Gesundheit. Und die Maske wird ein untrennbarer Bestandteil der optischen Unterjochung.
Manchen "hoffen", dass breite Teile der Bevölkerung nun durch die Spritze sterben oder erkranken und die Blinden "sehen". Doch wir können nur ahnen, dass Politik und Justiz nun noch schärfer eingreift und Opferzahlen medial unter den Teppich kehrt. Es ist davon auszugehen, dass wir mafiöse Bedrohungsszenarien der Presse und Politik erleben, die vor der Unkenntlichmachung schwerer Krankheitsverläufe oder gar Todesfälle nicht mehr zurückschrecken.

Das Ziel der Zwangsimpfung der gesamten Bevölkerung wird das System versuchen durchzuziehen, denn der Wahn der Idiologen von der menschlichen Veränderung und Beeinflussung durch künstliche Eingriffe ist oberster Agendapunkt der Transhumanisten. Die Legitimation dafür haben sie nun durch die Wahl und ziehen ihre vorgedachten Gesetze einfach aus der Schublade.

Hoffung verloren?
Ich denke, dass es nach wie vor ein breites Unwohlsein in vielen Bevölkerungskreisen gibt.
Ganz sicher ist, dass die Bundestagswahl 2021 innerhalb der systemkristischen und wachen Menschen deutlich machte, wer stark bleibt. Der Sieg der Wachen über die "Dummen" kommt, ist aber mit enormen Opfern verbunden.

25.09.2021 keine Angst mit Corona
Vortrag Dr. Külken




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