SCHULDIGE in der Pandemie - wolfgang-daubenberger.de

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Schon heute stehen die Opfer der Maßnahmen der Landes-/Bundesregierung auch in unserer Region fest. Unzählige stille Existenzen wurden zerschossen, menschliche Tragödien und Leid wurde in Familien in Südbaden getragen. Meist wird es totgeschwiegen, weil die Angst und Scham überwiegen oder man die Konfrontation scheut. Aber auch wir, die Gesellschaft trifft ein Mitschild. Denn wir haben es aus vielerlei Gründen zugelassen, dass man uns planmässig entrechtet hat.

Doch die Zeit nach der Pandemie wird kommen.

Die Schuldigen sitzen nicht nur in der Spitze unseres Staates. Sie sitzen auch in Stuttgart oder den Kreisen.
Sie sind in der Verwaltung wie z.B. Bürgermeister, sitzen in einem Gemeinderat oder sind in öffentlichen Gremien zu finden.
Gemeinsam ist ihnen, dass sie dem System bedingungslos dienen und mit ihren Entscheidungen dem Bürger schaden.
In dieser Zeit kommen immer mehr aus ihren lange gut gehüteten Vestecken und präsentieren sich als Menschen, denen die Macht wichtiger als die Anteilnahme ist.
Sie lehnen die Verantwortung für das menschliche Gemeinwohl ab.
Niemand, der Unrecht und Leid aussät oder ausgeübt hat, darf sich nach dieser unheiligen Zeit seiner Verantwortung entziehen.
Dafür ist die Zivilgesellschaft heute aufgerufen, Roß und Reiter zu benennen und nicht wie einst in ein erneutes Vergessen abzurutschen.
Denn dieser Kardinalsfehler nach 1945 brachte nur Wenige nach Nürnberg.
Die vielen Anderen, die kaum weniger Schuld hatten, tauchten dann in Verwaltungen, in Schulen oder in der Industrie unter und sorgten damit auch dafür, dass wir in diese heutige Katastrophe gefahren sind.
Der unheilige Geist aus dieser Zeit und der kruden Idiologie der Unterwerfung ist nämlich niemals tot gewesen.
Das darf sich nicht wiederholen und es werden derzeit Anstrengungen unternommen, diese Verbrechen zu erfassen und in der Zeit, wenn die Justiz wieder funktioniert, auch ordentlich der Gerichtsbarkeit zuzuführen.
Es geht um einen künftigen Wertewandel.
Und diese schon heute unerträgliche Situation für Viele, die Deutschland und unser Südbaden an seine gesellschaftliche Grenze bringt, muss im Sinne zukünftiger Generationen solche totalitären Taten sinnvoll aufarbeiten.

Bleiben Sie dran: hier erscheinen demnächst neue Informationen dazu
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