dieBasis - Fazit zwischen Chaos und Visionen

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dieBasis - Fazit zwischen Chaos und Visionen

wolfgang : daubenberger
Veröffentlicht von #wolfgang daubenberger in POLITIK · Mittwoch 15 Mai 2024
Tags: dieBasis
Ich war noch nie Mitglied einer politischen Partei. Ich verabscheu(t)e eigentlich Politik, wie sie bis heute verstanden wird. Die politischen "Repräsentanten" ebenso. Ich war lange Zeit ein überzeugter Nichtwähler.

Obwohl ich in meinem langen beruflichen Konzernleben vor meiner anschließenden Selbständigkeit ständig mit Einfluss auf Politik zu tun hatte. Es geht eben auch in der Finanzbranche um Lobbyismus und die dafür nützlichen Politiker wurden schon gerne zu privaten Treffen eingeladen. Was für die Allermeisten der eigene Ruin gewesen wäre, nämlich danach der bewusste Ausstieg aus einem gut bezahltem Spitzenjob in meiner beruflichen Lebensmitte (ohne Netz und doppelten Boden), war für mich ein persönlicher "Reset". Ich habe/hatte immer große Probleme mit Machtmissbrauch. Auch bzw. gerade weil dies mich als ehemaliger Personalverantwortlicher selbst betraf. Das mag  in meinem Jahrgang und der turbulenten Jugendzeit in der Goldstadt Pforzheim in den 70ern begründet sein. Man konnte mit Disziplin und Fleiß sein Leben "in Sicherheit" verbringen.

Nun in die Neuzeit und die Gründe meines Richtungswechsels des "politischen Handelns". Folgend schildere ich  die (subjektiven) Eindrücke der letzten Jahre. Vorneweg: ich muss und will niemand mit einer gefälligen oder gar " (über)achtsamen" Meinung gefallen. Ich bin in vielem ganz anderer Meinung als die Partei dieBasis (was die Politik betrifft).

So begann es.
Ende 2020, als eine Gruppe von (politischen) Psychopathen und Banditen diesem Landes das Märchen eines todbringenden Virus aufbanden und die brutale Staatsgewalt gegen Andersdenkende sich schnell manifestierte, hat das in mir etwas ausgelöst: ein unbedingter Freiheitswille, verbunden mit einer seit der Jugend nicht mehr gekannten inneren Partisanenhaltung.
Die Gier nach Recherche zu Corona, Gesprächen und u.a. dem Besuch der Querdenker Veranstaltung in Konstanz löste das Interesse nach Politik als ein Mittel der Opposition aus. Deshalb war für mich der einzige Weg die Kleinstpartei dieBasis mit ihren Ideen und Visionen.
Vorneweg: schon damals sah (und sehe ich) das gegenwärtige politische System im Gegensatz zu den Parteien als nicht mehr reparaturfähig an.

Ich trat am 08.11.2020 erstmalig bei einer Partei bei, nicht ohne auf ein einschneidendes Erlebnis dann folgend in Kirchzarten am 07.12.2020 hinzuweisen. An diesem Abend hätte ich (als junger Kerl und mit den damaligen Kameraden) ganz sicher das getan, was in meiner Jugend in einer solchen Situation mit viel Adrenalin und Entschlossenheit zu nichts Gutem geführt hätte. Mangels Masse beschloss ich stattdessen, meinen altersgemäßen Teil zum inneren und äußeren Widerstand zukünftig beizutragen und die anwesende Söldnertruppe aus Bruchsal in die verbale Mangel zu nehmen.

Ich kann mich ganz gut an den 12.12.2020 erinnern: da trafen sich in Freiburg eine Handvoll ratlose Parteimitglieder und die Frage wurde im Raum gestellt: wen schickt dieBasis als Gesicht ins Rennen zur Landtagswahl zum 14.03.2021 in Baden-Württemberg? Die Wahl fiel (eher aus Mangel an Alternativen) auf mich und einen weiteren Ersatzkandidaten. Diese erste unfreiwillige Lektion war einfach nur der Einfalt über anstehende politische Wahlen geschuldet. Wie so vieles an Erkenntnissen, die in der nachfolgenden lehrreichen Zeit folgten.

Ich erlebte in dieser Zeit, wie zahlreiche Menschen euphorisch das Dach der dieBasis suchten. Allerdings auch, wie existentiell verwundbar viele waren bzw. (noch) sind. Wer auf staatliche Unterstützung angewiesen ist, in prekären Verhältnissen lebt, auf das Wohlwollen des Arbeitgebers oder auch Vermieters angewiesen ist oder eben einfach materiell nicht gut genug für diesen Krisenfall vorgesorgt hatte, lebt(e) auf der Rasierklinge. Sie suchten in der Regel einen Raum, indem sie ein sicheres psychisches "Heimatgefühl" mit Gleichgesinnten hatten/haben ohne jedoch politischen Hintergrund.

Damit trat aber auch viel typisch esoterisches Gedankengut ein. . Das gilt bis heute.

Seit Entstehung polarisiert/e die dieBasis, die eigentlich keine Partei sein will, in ihren Reihen die Menschen. Ich war und bin noch immer verwundert, aus welchen (Rand)Bereichen der Gesellschaft der Zuspruch kam bzw. kommt, denn die gut situierte und direkt betroffene Mittelschicht traute sich wohl kaum, bei den regelmäßigen Treffs der Ortsgruppe vorbeizuschauen. Erstaunlich, inmitten des ganzen Drucks auf so viele Eltern durch Masken, Tests und drohendem Impfzwang.

Für mich persönlich dagegen spielt(e) die Staatsmacht in der Zeit der Coronamaßnahmen nur die Rolle, die ich bereit war zu geben und das zeig(t)e ich auch ganz offen im Alltag. In dieser Zeit verabschiedete ich mich konsequent von dem verbliebenen staatstreuen Freundes- und Bekanntenkreis meiner Umgebung. Es taten sich neue Türen und neue Erlebnisse auf und in der Zeit der größten Not, als die Staatsmacht immer präsenter auftrat, traten neue Menschen in den persönlichen Kreis, die oft aus dieser Partei kommend, ein Stück des Weges mitgingen. Meist herzensgute Menschen.

Im Dreisamtal, bzw. dem Wahlbezirk, erzielte dieBasis bei der Landtagswahl Baden Württemberg genauso wie im Rest Baden-Württembergs am 14.03.2021 keinen nennenswerten (Wahl)Erfolg. Die Staatsmacht unterband im Vorfeld jegliche öffentliche Werbeaktionen und Versammlungen und die Menschen blieben lieber zu Hause, wählten per Briefwahl brav das ihnen vertraute Aufseherkollektiv GRÜN, ROT, SCHWARZ, wobei auch deutlich wurde, dass ca. jeder dritte sich auch in Baden-Württemberg für die grüne Partei entschied, die dann in den folgenden Jahren für Krieg, wirtschaftliche Verelendung und einen beispiellosen Niedergang dieses Landes (mit)verantwortlich war. Es war zu diesem Zeitpunkt aber auch deutlich, dass die Mehrheit der Dreisamtäler (noch) nicht willens war (und bis heute ist), mit den Themen Demokratie , Eigenverantwortung und Machtbegrenzung (alles Themen unserer Partei) umzugehen.
Die Ergebnisse sprachen Bände und der grüne Maoist Kretschmann mit seiner Anhängerschaft konnte nun an der Demontage ruhig weiter machen. In dem Koalitionsvertrag zwischen GRÜN und CDU sind allerlei Widerlichkeiten enthalten und zwischenzeitlich ist die klare Absicht einer wirtschaftlichen Demontage des einstigen Musterlands Baden-Württemberg gut zu erkennen.


Mitten in dieser Zeit musste ich wieder ins Ausland reisen und lernte dort im Gegensatz zu Deutschland den weitgehend unverkrampften Umgang mit (wirkungslosen) Masken und Co. schätzen. Es setzte auch die Erkenntnis ein, dass wir es mit zum größten Teil im deutschen Volk mit psychologisch schwer Deformierten zu tun hatten (bzw. bis heute haben).

Am 08.05.2021 (kaum aus dem Ausland wieder zurück) erfolgte die Gründung des Kreisverbandes Breisgau Hochschwarzwald mit tapferen Mitstreitern unter unwürdigen Coronaauflagen und Bedingungen. Das Motto war: nur nicht klein beigeben. Danach und trotz Werbens "in alternativ denkenden und wachsenden Kreisen" boykottierten selbst wohlgesonnene Anhänger einer politischen Wende das Mitmachen in einer Partei mit allerlei Ausflüchten.

Eine bittere Pille.


dieBasis proklamiert programmatisch Säulen, auf denen alle Diskussionen und politische Entscheidungen begründet sein sollten. Für Viele sehr abstrakt, für viele auch kein Programm. Sind solche Grundlagen schlecht?


Wahrheit gehört, dass sich die Partei leider nie mit den Begriffen "Heimat", "Nation" und "Identität" inhaltlich beschäftigt hat. Das mag daran liegen, dass viele Mitglieder selbst aus dem idiologisch links/grünen Lager kommen oder einfach keine tiefere Beziehung zu diesem Land aufgebaut haben.

Ich lernte, was ich bis dahin kaum für möglich gehalten hätte: dass viele "Widerständische" weder das moralische Gerüst noch einen festen Willen haben, feindliche bzw. politisch feindliche Bedrohungen politisch verändern zu wollen. Das mag in anderen Teilen des Landes viel kritischer zugehen: im Dreisamtal, und da präsentierte sich ja dieBasis als mögliche Alternative, waren/sind die Menschen nicht willens, sich mit ihrer (politischen) Freiheit auseinander zu setzen. Die kritisch denkenden flüchteten sich lieber in private Räume "unter ihresgleichen", trafen sich konspirativ und gut gelaunt entgegen aller staatlichen Auflagen und Vorschriften, ohne damit selbst sichtbar zu werden. Obwohl wir doch alle mehr oder minder in gleichem Ausmaß von staatlicher Gängelung bis hin zu direkter polizeilicher Gewalt im Alltag betroffen waren hielt das oppositionelle regionale Publikum still.



"Anekdote"
Ich wurde in dieser Zeit privat von einer verzweifelten Mutter aus dem Dreisamtal angerufen, ihr Mann ohne ihr Einverständnis die Kinder spritzen lies. Sie wollte sich in höchster Not mit Gleichgesinnten verbinden. Ich bot ihr den Weg zu unseren Treffen der Ortsgruppe an. Sie meldete sich nicht mehr. Genau dieses Verhalten führte auch dazu, dass eine gewisse Mutlosigkeit sich ausbreitete.



Selbst der Besuch des damaligen Wirtschaftsministers Altmaier (20.08.2021 Kirchzarten) und einem Jens Spahn in Lahr (25.08.2021) organisierte zwar bereitwillige und systemkritische Mitmacher, doch die Konsequenz aus diesen politischen Theateraufführungen führt auch nicht danach zum Schritt in die Partei. Der schwer geschlagene Mittelstand jubelte seinen Peinigern in hündischer Ergebenheit zu, anstatt in die offene Rebellion zu treten. Kein Wunder: mit "Schweigegeld" wurde Burgfrieden erkauft und Peter Altmaier mampfte in Kirchzarten genüsslich seine Bratwurst vor dem nahen Publikum und amüsierte sich damals sicher zu den spärlichen Kundgebungen einiger Kritischer wie ich, die auch nicht ruhig auch auf diesem Platz standen. Und auch hier wagten es die regionalen  Parteimitglieder nicht, sich auf den Platz zu stellen. Besser hatte es da ein Jens Spahn in Lahr, der sich gleich ganz unter Polizeischutz begab.

Es bildete sich (mehr aus der Not heraus) in dieser Zeit im Dreisamtal eine überparteiliche und größer werdende streitfähige Bewegung, die die Bürger zu Montagsspaziergängen und Veranstaltungen bzw. Demos in Kirchzarten mitnahm ( Beispiel  Krisenvorsorge ). Darunter auch Anhänger und Mitglieder unserer Partei, die im Schutz der Masse weitgehend anonym sich sicher fühlten. Auch diesen Veranstaltungen wohnte ich als präsentes Gesicht bei.

Anmerkung
In Freiburg fanden in diesen Zeiten ebenso wachsende Samstags-/Montagsdemos statt: ein wöchentliches Pflichtprogramm und auch hier warb man offen, aber größtenteils vergeblich um die Ideen zur Partei dieBasis.

2021 war in vieler Hinsicht auch von "Dauer-Skandälchen" geprägt: der Landesverband Baden-Württemberg und die Bundespartei erlebten nach den Landtagswahlen fast täglich ein Auf und Ab an Informationen, Diskussionen und Spaltungen über das "Hauspersonal". Es wurde über Personen, Richtung und Inhalte der Parteiarbeit genauso gestritten wie das fehlende Geld. Rückwirkend ist die schiere Flut an Streitpunkten und teils üblen Diskussionen kaum mehr aufzuzählen.

Erneut lernte ich dies daraus: gebe Menschen in der Politik die Chance "einer politischen Machtergreifung" (und sei es auch nur in einer Kleinpartei) und sie ergreifen sie. Selbst wenn dies zum Schaden der eigenen Partei und der Menschen ist, denn sie sind politische Fatalisten oder zerstörerische Attentäter mit eigenen Zielen.

Dies zeigte aber auch, wie fragil und angreifbar die politische Form einer Partei ist, deren Mitglieder eben nur das Spiegelbild der Gesellschaft sind. Keinesfalls besser oder schlechter. Schließlich findet auch bei der dieBasis keine Prüfung der Mitglieder auf die für das Verstehen komplexer Sachverhalte erforderliche Fähigkeit statt und so trifft/traf man eben auf alle Arten.

Meine Vision von mündigen Bürgern zerschellte an der Realität: von über 12.000 Einwohnern im Dreisamtal generierte man im Dreisamtal gerade mal einige Wenige, die als Mitglied in dieBasis eintreten und an vernünftigen Ideen mitarbeiten wollten. Da halfen auch keine noch so gut gemachten Informationen an die von den Coronamaßmahmen Gebeutelten.

Im September 2021 fand die Bundestagswahl statt (Wahlkreis 288). Dieses Mal schickte sich dieBasis an, also Wir (materiell wie immer schlecht ausgestattet) mit Elan unsere Ideen und Ziele Wahlkampfstand, Plakaten und Flyern zu präsentieren.


Anmerkung
In meinem Wohnort klapperte ein Mitglied die Häuser buchstäblich minutiös ab und redete mit den Menschen. n meinem Wohnort mit ihren tiefenindoktrinierter grün/rot/brauner Politschranzen erzielte dieBasis mit ihren Forderungen immerhin über 5% an Zustimmung. Und dies trotz heftigster lokaler politischer Gegenwehr. Die Menschen wählten erneut mit deutlicher Mehrheit diejenigen, die sie politisch malträtiert hatten (Ergebnisse).



Die Bundestagswahl 2021 war für Viele aus unserem sympatisierenden Umfeld die Hoffnung auf Ergebnisse, die den Menschen Mut auf eine weitere Alternative geben könnte. Gerade wegen der gerade offensichtlichen kriminellen Energie, die von der Politik in allen Lebensbereichen auf diejenigen ausgeübt wurde, die sich gegen die Genspritze entschieden hatten verblüffte der geringe Zuspruch auf dem Wahlzettel zur dieBasis auch mich.



Einschub
die Bundestagswahl 2021 mit den grotesken Aussagen der Systemparteien vor und im Wahlkampf zu erleben, hat einen dauerhaften Eindruck bei mir hinterlassen. Denn im Gegensatz zu unserer Partei, die größtenteils aus tief besorgten Bürgern besteht, traf ich "auf der anderen Seite" bzw. vor Ort auf die schlimmste Menschengattung: menschenverachtende, überhebliche oder dümmlich ideologisierte Lokalpolitik/er und deren Anhänger mit einem geistigen Sprengstoffgürtel, der sich während und nach dem Wahlkampf in Hass und Hetze (auch) gegen dieBasis manifestierte. Im Dreisamtal traten Brunnenvergifter aus dem Rot/Grünen Lager auf ich erhielt z.B. "liebe E-Mails" von einem tiefgrünen Gemeinderatsmitglied Kirchzartens, der seinen Hass auf systemkritisches an mir gerne ablud.



Auch in dieser Zeit überschatteten leider Grabenkämpfe im Bundesvorstand/Landesvorstand der dieBasis die dringend erforderliche Durchsetzung einer dringend notwendigen gemeinsamen Strategie, die die Menschen auch mitgenommen hätte.

In 2022 wurde die Stimmung im Dreisamtal durch die größer werdende Montagsdemos immer weiter angeheizt. In demselben Maß aber auch die Erkenntnis, dass das System keinesfalls bereit war/ist, den menschenverachtenden ideologischen Kurs aufzugeben. Wir erlebten die lokalen Systemparteien und ihre Handlanger in persönlich werdendem  Hass und Hetze, in unsäglicher fast täglicher Diffamierung gegen Kritisches und Kritische bis hin zur offen angedrohten Gewalt gegen Maskengegner und Impfverweigerer durch eine ANTIFA.

"In der Spitzenzeit" der Konfrontationen standen Bürger gegen Bürger im Dreisamtal. Unterstützt von Chefideologen der Systemparteien wie eine SPD oder den GRÜNEN die auch mich später als Hassobjekt des lokalen politischen Widerstandes in ihrer Zeitung auserkoren hatten.

Die "Corona-Zeit" zeigte überdeutlich die devote Haltung der Bürger: das Dreisamtal hat(te) fertig.
Dass die SPD Ortsverein Dreisamtal im Februar 2023 mit einem politischen Hetzartikel auf mich bzw. die  dieBasis  in übelster Weise Hetze verbreitete, zeigt dafür, welch tief bürgerfeindliches Gedankengut hinter Köpfen steckt.

Anmerkungen
(Auch) Der Gemeinderat in Kirchzarten, ist beherbergt grün, rote Parteisoldaten, die in übelster Weise mit Hetzereien gegen Ungeimpfte und kritisch Denkende vorgegangen ist. Alles, was sich medial gegen die Staatsgewalt und die Genspritzen bei den Coronamaßnahmen geäußert hatte, wurde bis hin zu persönlichen Beleidigung diffamiert und ausgegrenzt. Aus heutiger Sicht, selbst nachdem die Toten und schwer Erkrankten aufgrund der Genspritze nicht mehr wegzudiskutieren sind, erfolgten durch diese bekannten Spaltpilze weder eine öffentliche noch persönliche Entschuldigung. Dazu sind ausdrücklich auch die Bürgermeister und Verwaltungen miteinbezogen, die in keinem einzigen Fall die  grundgesetzwidrige Lage und deren Folgen öffentlich kritisch hinterfragten.

In all dieser Zeit schafften unsere kleine Parteigruppe nicht, sich auch nur zu einer einzigen diese Demos begleitenden Aktion aufzuraffen. Ein Phänomen tat sich immer dann auf, wenn etwas unternommen werden sollte: "der achtsame Gegenpol" in Gestalt der/s/jenigen, die/der dann vehement und verbal dagegen steuerten. Nun ja, mir war dieses Spiel zu albern und ich zog mich aus der lokalen Manege zurück.

Das Jahr 2023 streiteten sich vehement die üblichen Verdächtigen (auch) im Landesverband zu Geld und Missbrauch der Ämter in einem Dauerfeuer, das bis in die Ebene der Mitglieder hinein tiefe Risse brachte.
Die an die Spitze der Landesebene schon zur Gründung gekommenen "Funktionäre" zeichnete meines Erachtens die fehlende politische Kompetenz und moralische Eignung aus. Das rächte sich deshalb auch wenige Jahre später bitter.

Der Landesparteitag (mein erster) Baden Württemberg bot im Juli 2023 ein Schauspiel des Machtmissbrauchs der abgewählten Funktionäre. Ein prächtiges Lehrstück an verletzter Eitelkeit, Kränkung oder dem Sieg über den kritischen Verstand, der ganz offensichtlich auch bei einigen Parteimitgliedern abhanden gekommen ist, die sich den vermnutlich eingeschleusten Demagogen auch in dieser Partei einen Platz erhofft hatten.

Für mich waren/sind viele Funktionäre und Mitglieder innerhalb der dieBasis entweder "Eingeschleuste" (zumindest auf bestimmte Posten geschobene), Fanatiker oder Karrieristen. Man sollte sich dazu die passende Pflichtlektüre und Interviews eines Hans-Jörg Müller im Basisradio unbedingt anhören. Auch dieBasis war und ist keine Insel, sie steht nach wie vor auf der Feindesliste der politischen Täter dieses Landes.

Am Ende dieses Abrisses stellen sich für mich ernüchtert die Fragen:
Was ist die Alternative? Solange man (noch) den friedlichen Weg der politischen Veränderung wählt, sind Parteien leider das unvermeidliche Salz in der Wunde. Ganz sicher gibt es aber auch in allen Systemparteien Menschen, die den derzeitig laufenden Kurs in eine deutsche Diktatur sehr kritisch sehen. Eine Partei wie dieBasis wird meiner Einschätzung nach zwar nie in eine politisch beherrschende Rolle spielen, dazu ist sie aufgrund ihrer Strukturen und der fehlenden Akzeptanz im Großteil der Gesellschaft kaum herzeigbar.

Warum das Ganze?
Ganz einfach: ich kenne derzeit keine "Kleinstpartei", die es mehr Wert wäre, deren Werte zu erhalten. Ich lehne bis heute trotzdem das bisherige Parteiensystem ab und werbe für die Mitgliedschaft in dieser Partei, damit überhaupt ein alternativer friedlicher Weg für Menschen solange wie möglich sichtbar bleibt.

Sollte man nicht besser die Partei dieBasis verlassen?
Klare Antwort: NEIN!
Es ist deshalb wichtig, da es auch in dieser Partei Menschen gibt, die ich als "geistigen Bodensatz"  erlebe. Ihre Absichten sind die Umformung dieser Partei. Sie sind als Brand- und Unruhestiftern bekannt und ihr Ziel ist das Auslöschen des inneren Widerstandes. Sofern ein politischer Weg zur Gesundung dieses Landes noch möglich ist, versammelt dieBasis noch wenige Integere in ihren Reihen, die helfen können.

FAZIT
Der Fehler, den die Nachkriegsväter mit dem Parteiensystem offensichtlich gemacht haben (oder dazu gezwungen wurden?), sollte sich in einer nahen Zukunft nicht wiederholen. Die Chance der Zerschlagung zentraler Macht und die darauf folgende von mir immer favorisierte Basisdemokratie steht vielleicht bald bevor. Es kann Generationen dauern, bis die Gesellschaft sich an die Eigenverantwortung gewöhnt hat, sie ist aber (für Interessierte) ein urdeutscher Weg, der einst historisch verlassen wurde.

Die Zeit des Umbruchs (davon bin ich zutiefst überzeugt) wird bald kommen, wenn ein bestimmter Teil der Bevölkerung sich aufgrund der größeren Not und des sich abzeichnenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einschlags sich aufmacht, von der Sklaverei dieser Scheindemokratie mit ihren machtgierigen Stellvertretern, Politschranzen zu entledigen. Deutschland ist auf dem Weg des harten wirtschaftlichen und sozialen Aufschlags, die dafür Schuldigen werden hoffentlich ihrer Strafe zugeführt und nicht alle werden den Impact "überleben".

Auch wenn sich viele Parteimitglieder das nicht eingestehen wollen bzw. können und eine allmähliche innere Reformation der Demokratie über den parlamentarischen Weg fordern: die Chance zur Umkehr und Entmachtung der für die Verbrechen der dafür politisch Verantwortlichen wurde längst vertan. Meine persönliche Bucket List listet die Attentäter für eine zukünftige, selbstbestimmte Gesellschaft auf, die sich in den vergangenen Jahren "durch besonderen Fleiß" ausgezeichnet haben. Das macht mir Mut und Energie, deren "Untergang" miterleben zu werden.

FORTSETZUNG FOLGT



10.092023 Basisradio
15.07.2023 The Epoch Times


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