Zu meiner Person - wolfgang-daubenberger.de

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Hallo!

geboren 1956, verheiratet und seit den 80er Jahren in Südbaden lebend.

Geboren, zur Schule gegangen, aufgewachsen und die Jugend verbrachte ich in der nordbadischen "Goldstadt" Pforzheim.
Diese Stadt hat eine furchtbare Vergangenheit, denn am 23.02.1945 verlor sie bei einem englischen Bomberangriff mit Brandbomben apokalyptischen Ausmasses binnen kürzester Zeit ca. ein Drittel ihrer Einwohner unter dem Bombenhagel der englischen Flieger.
Die Pforzheimer haben mit aller Kraft an eine neue Zeitenwende geglaubt und wirtschaftlichen Wohlstand wieder aufgebaut in den ich dann 11 Jahre später hineingeboren wurde.
Wir Stadtkinder spielten noch in den Trümmergrundstücken der Nordstadt und ich erinnere mich, im Stadtpark einen ausgebleichten Schädel eines Kriegsopfers beim Spielen gefunden zu haben. Seltsamerweise vergas ich dieses für uns Kinder interessante Erlebnis nie.

Einschub
Die 60er und 70er Jahre waren geprägt durch eine Zeit des wirtschaftlichen Aufbruchs, zumal hier die Verarbeitung von Schmuck bzw. Gold in fast jedem Pforzheimer Haushalt als weitere Einnahmequelle verankert war. Dies nannte man Heimarbeit und an die Veredelung von Goldringen in grünätzender Flüssigkeit auf dem Küchenherd erinnere ich mich heute noch. Aber das brachte eben gutes Geld in die Haushaltskassen und Pforzheim war zu dieser Zeit eine gutbürgerliche und wohlhabende Stadt, die durch Schmuck und Gold aber auch manches Nachtschattengewächs (u.a. einer der bekanntesten Boxer dieser Zeit) hervorbrachte. Schon mit ca. 20 Jahren war diese schillernde Szene meine Welt und Startpunkt.

Kurz zurück auf Los
Schon in der (Grund-/früher sagte man Volksschule) war ich neugierig und kreativ zugleich und war ein unbequemer Schüler, fast immer aufsässig und rebellisch zu den aktuellen Zeitthemen.
Obwohl das kleinbürgerliche Elternhaus dies nie gefördert, sogar bekämpft hat, hatte ich schon immer einen "eigenen Kopf", der das sture Lernen geradezu verhindert hat und insbesondere z
ornig über alles war, was mir ungerecht erschien.
Die "Nachkriegslehrer" regierten damals mit strenger Hand und autoritärer Härte. Und mit dieser "Pädagogik" disziplinierten sie die großen Klassenverbände streng. Auch sie brachten mich nicht zur Raison.
Es brachte mir allerdings einen unrühmlichen Abgang im Gymnasium und dann dem Elternhaus ein und veranlasste mich/uns zur Gründung einer Kommune/Wohngemeinschaft gleich nach Erreichen der Volljährigkeit zusammen mit vielen Jugendfreunden. Wir Rebellen entflohen dem damaligen gesellschaftlichen Mief.

Das war in dieser Zeit schon eine ganz große Sache mit "einem freien Leben", wenig Geld, viel Spaß und sehr wenig Drogen: die bürgerliche Ausbildung beendete ich trotzdem und ergatterte mir eher durch Zufall einen Job, der dann mein gesamtes späteres Berufsleben prägen würde.

Ein tiefer Glaube an mich selbst (würde man heute dazu Intuition sagen?) hat mir auch damals immer "die richtigen" Menschen zur Seite gestellt, die mit mir den nächsten Wegabschnitt gingen und meinen ungezähmten freien Willen auf die Zukunft lenkten.

Ich habe (un)bürgerlich geheiratet und das bürgerliche Leben nahm seinen Gang.

Berufsbedingt ins Drei-Länder-Eck nach Freiburg zogen wir in den 80ern, was zur damaligen Zeit ein großer Schritt aus der quirligen nordbadischen Ecke ins eher tröge und beschauliche Freiburg war. Von Freiburg zogen wir später ins Umland nach Kirchzarten und zuletzt ins nahe Buchenbach, einer kleinen verschlafenen Gemeinde am Rand des Dreisamtals.

Härte und Konsequenz
Mein erlernter Beruf als Versicherungskaufmann ermöglichte mir eine steile, fast 20jährige dauernde sehr anstrengende berufliche Zeit in großen Konzernen. Mit Disziplin, übergroßer Reisetätigkeit und als Ausgleich dafür ein sehr gutes Einkommen und viele Annehmlichkeiten animierten zu immer weiterem Erfolg.

Die Jagd nach beruflichem Erfolg erforderte aber in so jungen Jahren auch "das Erlernen" einer gewissen Härte, die man zur Umsetzung von Unternehmenszielen im Finanzkapitalismus braucht.
Ich war immer einer der jüngsten und hungrigsten des menschenverachtenden Systems, das seine Tentakel in fast jede Ritze deutscher Haushalte und Firmen steckt und glaubte auf der richtigen Seite zu stehen.

Darauf kann ich heute wissensmäßig bauen, bin aber keineswegs darauf stolz.
Mein Job kostete vielen von mir abhängigen Menschen ihre Basis, denn wo "großes Geld" im Spiel ist, verfallen schnell menschliche Grundwerte und Anteilnahme und der Mensch verkommt zur funktionellen Figur, die ich dann bei diesen Konzernen zu führen hatte.

Geld und Macht korrumpieren und erzeugt Unmenschen mit allen erdenklichen psychischen Grausamkeiten, "wenn man sie nur richtig trainiert". Dieser "Finanz-/Geldmaschine" gehörte ich fast 20 Jahre an. Trotzdem überlebte ich dieses Hamsterrad, jeder andere meiner damaligen Kollegen hat wohl diese Torturen nicht "gesund" überlebt.

In den 90er Jahren beendete ich wegen der irren Vorstellungen der Konzernverantwortlichen über Menschen und Ziele meine Tätigkeit als Personal- und Vertriebsverantwortlicher
des damaligen Arbeitgebers und "stieg mit knapp 42 Jahren aus". Mein letzter Arbeitgeber in der Versicherungsbranche war mit über 3 Mrd. EUR Umsatz Branchenriese mit einer unglaublichen Finanzmacht und einer für Großunternehmen typisch sektenähnlich idiologisierten Firmenstruktur die zu verlassen mich einiges an Mut gekostet hat.

Meine persönliche Erfahrungswelt im Finanzbereich reichte nun von korrupten , menschenverachtenden Vorständen bis hin zum abgrundtief bösen Karrieristen in Unternehmen und nachdem ich eine über ein Jahr dauernde Orientierungsauszeit mir genommen habe,
machte mich selbständig und gründete mit einer guten Idee und Kapital eine (damals) branchenbekannte Internetfirma in den 80er Jahren mit Sitz in Freiburg.

Und damit endet meine Vita keineswegs.

Was hat mich "gerettet"?
Sport stand für mich neben Reisen immer als Ausgleich zum Beruf.
Bereits zu Beginn der 90er "eroberte" ich mit meinem Hobby, dem Mountainbiken, unzählige schöne Ecken in Nah und Fern. Dieser Sport faszinierte mich so sehr, dass ich die Grenzen des "normalen" Mountainbikens bis hin zum extremen Downhill verschoben habe und zuletzt "als Freizeitradler" professionelles Equipment beherrschte. Diese lange Zeit des "Extremsports" hat mich innerlich sehr geprägt, denn die Grenze zwischen Gesund und (Dauer)Krank ist in dieser Sportart hauchdünn.
Eine falsche Bewegung, eine falsche Einschätzung der eigenen Köperlichkeit und die zwei Räder rollen links und rechts.
Unfälle und Schmerzen sind untrennbare Bestandteile eines Lebensrisikos, wenn man Mut hat, die eigenen Grenzen auszukosten und deshalb sind mir beide gut bekannt.

Ich glaube fest daran, dass man die Angst vor Krankheiten oder Gebrechen am Besten selbst einschätzen kann und auch muß, wenn man seine Antennen dafür rechtzeitig entwickelt hat.

Dies war und ist auch ein Grund, weshalb für mich persönliche Freiheit und Selbstbestimmung an erster Stelle stehen und ich trotzdem die Dinge über den Tellerrand hinaus im Auge habe.

Ausweg
Eigentlich wollten wir im Alter die Früchte unseres Lebens im Ausland geniessen und hatten auch alles dafür vorbereitet. Eigentlich. Die Nachricht des abgeblichen Virus erreichte uns fernab von Europa und so kehrten wir Anfang 2020 nach Deutschland wieder zurück. Ich ahnte Unheil. Und es sollte so kommen.
An einen weltweit alle Menschen bedrohenden Virus glaubte ich nach kurzer Bedenkzeit nicht mehr und halte unsere angstbesetzte Gesellschaft mittlerweile in weiten Teilen für eine Masken-Sekte mit Stockholmsyndrom und teilweise psychopathischen Zügen, die bereits vor der Krise darauf unmerklich vorbereitet wurde.
Die Fachleute werden nach Beendigung dieses Krimis lange Zeit für die Genesung der Menschen brauchen weshalb es auch aller Anstrengungen der demokratischen Teile bedarf, diesen Prozess bald zu beginnen.

Warum Politik?
Zur Politik zog es mich nie, auch wenn reichlich Gelegenheit dazu gewesen wäre. Ich verachtete mein ganzes Leben lang sogar diese Politik/er, auch wenn ich in meinem beruflichen Leben immer wieder Berührungspunkte hatte. Doch als Anfang 2020 die Dinge ihren unrühmlichen Lauf nahmen, interessierten mich dazu Hintergründe, sprach ich mit vielen Menschen "aus der kritischen Ecke" (auch wissenschaftlich sehr versierte ausserhalb der üblichen Medienblase) und zog für mich daraus die Erkenntnis, dass wir alle hier einem gewaltigen geplanten Betrug unterliegen, dessen Opfer unsere Freiheit und unsere gesellschaftlichen Werte sein werden. Nicht nur in Deutschland. Und dass ein Weg zur Lösung politisch sein kann.

Fazit
die Gewinner sind mächtige (auch Pharma-/Finanz-)Konzerne, die durch ihre Steigbügelhalter (Teile der Gesellschaft, Ärzteschaft, Politikern und unzähligen Verwaltungsleuten mit Allmachtsfantasien) unseren Lebensraum eingrenzen und kontrollieren möchten. Sie nutzen die öffentliche Medien, Stiftungen und politisch agierende Spezialeinheiten wie die Antifa, um ohne selbst in direkte Erscheinung zu treten, mit geistiger und physischer Gewalt ihre Macht zu zementieren. Und sie nutzen die Dummheit und Ignoranz vieler Menschen mit ihrer dummplumpen vertrauenserweckenden Art, dumme Menschen für sich und ihre Ansichten zu gewinnen.

Erstmalig und nach reiflicher Überlegung trat ich der jungen Partei "dieBasis" am 8.11.2020 bei, wurde Kandidat bei der Landtagswahl 2021 und engagiere mich weiterhin in vielen Initiativen.

Glücklicherweise trete ich nun nach einem interessanten und vielseitigen Leben in die letze Lebensphase mit einer anspruchsvollen Aufgabe mit vielen ehrgeizigen Zielen ein, die ich auch ausfüllen möchte und angstfrei und mutig "als letzte Abfahrt meistere". Seid gespannt, denn ich werde nicht ruhen und vor allem: ich werde mich nicht dem Diktat der Dummen und der Dummheit und der Gleichförmigkeit beugen.

Fortsetzung folgt.
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